DONAUBILDER
Ausstellungseröffnung
Impressionen
Bilder
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Portrait
Künstlerin
Moje MENHARDT
ALLES FLIESST – ZU MOJE MENHARDTS DONAUBILDERN
Sie sind gleichsam Teil einer Autobiographie und überdies die Reverenz an eine Landschaft, der sich Moje Menhardt seit ihrer Kindheit aufs engste verbunden fühlt. Ein Teil dieser Bilder ist in ihrem Freilichtatelier auf der Ruine Weitenegg am nördlichen Donauufer in Sichtweite des Stiftes Melk entstanden. Hier, von der längst unbewohnbaren, im Familienbesitz befindlichen Höhenburg aus, hat sie erfahren, wie sich die Farbe des Stromes nach Jahreszeit und Witterung veränderte. Vielleicht sind Narben in der Natur wie jene in unseren Seelen. Sie sind nur für jene erkennbar, die wissen, wie es früher gewesen ist.
All diese Erfahrungen sind in Moje Menhardts Donaubildern präsent. Moje Menhardts Donaubilder sind in ihrer Vielgestaltigkeit, die von bunten Collagen mit historischen Reminiszenzen bis zu präzise komponierten Strukturen in den Farben von Wasser, Eis oder Glas reichen, ein höchst bemerkenswertes Beispiel einer lebendigen und gültigen Malerei.
Traditionen des Wiener Informels der 60er Jahre sind unverkennbar. Moje Menhardt studierte in Wien und Holland, lebte in Südamerika, Deutschland und Österreich und registrierte ihre Umwelt stets mit wachen Sinnen. Ihre Kunst ist international und doch sehr persönlich, ist koloristisch-österreichisch und diszipliniert-aufgeklärt, ist sensitiv, doch niemals sentimental.